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SAF-Holland SE
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Corporate News SAF-Holland beschleunigt Wachstum im dritten Quartal 2026, steigert Profitabilität und erzielt starken Cashflow
Bessenbach, 5. November 2026. Die SAF-Holland SE („ SAF-Holland “), einer der weltweit führenden Zulieferer von Trailer- und Truckkomponenten, blickt auf eine positive Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2026 mit steigenden Umsatzerlösen und einer verbesserten Profitabilität zurück.
Umsatzwachstum im dritten Quartal deutlich beschleunigt In den ersten neun Monaten 2026 steigerte SAF-Holland den Konzernumsatz um 4,1 % auf 1.362,3 Mio. Euro (Vorjahr 1.308,8 Mio. Euro); organisch belief sich das Wachstum auf 6,0 %. Im dritten Quartal zog die Umsatzentwicklung deutlich an, sodass die Umsatzerlöse mit 456,6 Mio. Euro um 9,4 % über dem Vorjahresquartal (417,2 Mio. Euro) lagen. Organisch betrug das Wachstum 8,8 %. Wesentlicher Wachstumstreiber war das Erstausrüstungsgeschäft. Die bereits seit Jahresbeginn solide Nachfrage in den Trailermärkten in Europa und Asien-Pazifik, insbesondere in Indien, setzte sich auch im dritten Quartal fort. Infolgedessen stieg der Umsatz mit Trailerherstellern in den ersten neun Monaten um 9,2 % und repräsentierte rund die Hälfte des Konzernumsatzes. Zusätzliche Wachstumsimpulse gingen im dritten Quartal auch von der Belebung des nordamerikanischen Truckmarkts aus. Da die Markterholung erst im Jahresverlauf einsetzte, wirkte sie sich auf Neunmonatssicht bislang nur begrenzt aus. Der Umsatz mit Truckherstellern lag daher mit einem Plus von 0,9 % leicht über dem Vorjahresniveau. Das Ersatzteilgeschäft erreichte in den ersten neun Monaten mit 515,2 Mio. Euro annähernd den Vorjahreswert von 520,7 Mio. Euro. Regional profitierten insbesondere EMEA und APAC von der soliden Nachfrage im Trailermarkt. So steigerte EMEA den Umsatz in den ersten neun Monaten um 6,1 % auf 699,2 Mio. Euro, APAC legte um 14,6 % auf 170,3 Mio. Euro zu. In Amerika, wo sich die Belebung des Truckmarkts erst im dritten Quartal bemerkbar machte, lag der Umsatz mit 492,8 Mio. Euro um 1,7 % unter dem Vorjahresniveau, während organisch ein Wachstum von 1,1 % erzielt wurde.
Bereinigte EBIT-Marge auf 9,6 % verbessert Das bereinigte EBIT erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2026 um 7,6 % auf 130,3 Mio. Euro (Vorjahr 121,1 Mio. Euro). Damit verbesserte sich die bereinigte EBIT-Marge auf 9,6 % (Vorjahr 9,3 %). Getragen wurde die positive Ergebnisentwicklung insbesondere von den Regionen EMEA und APAC sowie der weiterhin konsequenten Kostenkontrolle und Effekten aus dem im Vorjahr initiierten Effizienzprogramm. Im dritten Quartal verstärkte sich die positive Entwicklung nochmals. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 16,2 % auf 44,3 Mio. Euro gegenüber 38,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die bereinigte EBIT-Marge stieg entsprechend von 9,1 % auf 9,7 %. Positiv wirkte in APAC ein Einmaleffekt im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich aus der Anpassung eines Mietvertrags. Gegenläufig wirkte die schwächere Entwicklung des Ersatzteilgeschäfts in Amerika, die unter anderem auf temporäre Einschränkungen im Zuge der Einführung von SAP S/4HANA an fünf Produktionsstandorten und damit verbundene zeitliche Umsatzverschiebungen zurückzuführen war.
Periodenergebnis steigt um rund 61 % Die positive operative Ergebnisentwicklung und das deutlich günstigere Finanzergebnis führten in den ersten neun Monaten 2026 zu einem signifikanten Anstieg des Periodenergebnisses. Das Finanzergebnis verbesserte sich von −40,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf −20,0 Mio. Euro. Maßgeblich hierfür war die Bewertung unrealisierter Währungseffekte aus Intercompany-Finanzierungen und Dividenden. Das auf die Anteilseigner der Muttergesellschaft entfallende Periodenergebnis erhöhte sich dadurch um 61,2 % auf 61,1 Mio. Euro (Vorjahr 37,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie stieg entsprechend auf 1,37 Euro nach 0,84 Euro im Vorjahreszeitraum. Auch das bereinigte Periodenergebnis nach Anteilen Dritter erhöhte sich um 37,0 % auf 82,6 Mio. Euro (Vorjahr 60,3 Mio. Euro), wodurch das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 1,85 Euro stieg (Vorjahr 1,33 Euro).
Freier operativer Cashflow mehr als verdoppelt Die Cashflow-Entwicklung verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2026 deutlich. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erhöhte sich auf 154,3 Mio. Euro nach 79,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Maßgeblich hierfür waren das starke operative Ergebnis sowie ein deutlich geringerer Mittelabfluss aus der Veränderung des Net Working Capital. Dieser belief sich auf 11,7 Mio. Euro nach 53,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte belief sich auf 30,7 Mio. Euro nach 31,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Investitionen betrafen insbesondere das neue Werk in Rowlett, Texas/USA, die IT- und Systemlandschaft sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung der drive2030-Strategie. Der freie operative Cashflow erhöhte sich infolgedessen auf 123,6 Mio. Euro und lag damit um 76,0 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 47,6 Mio. Euro. Auch im dritten Quartal entwickelte sich der freie operative Cashflow mit 57,9 Mio. Euro nach 38,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal deutlich positiv. Dementsprechend gingen die Nettofinanzschulden (inkl. Leasingverbindlichkeiten) gegenüber dem Bilanzstichtag am 31. Dezember 2025 um 45,5 Mio. Euro auf 459,8 Mio. Euro zurück. In Verbindung mit einem höheren EBITDA der letzten zwölf Monate führte dies zu einer Verbesserung des Verschuldungsgrads auf 2,0 nach 2,3 zum Jahresende 2025.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt Auf Basis der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten sieht sich SAF-Holland für den weiteren Jahresverlauf gut aufgestellt. Das Unternehmen rechnet in EMEA und APAC weiterhin mit einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung. Auch in Nordamerika haben sich die Marktindikatoren verbessert. Die im Zuge der SAP -S/4HANA-Einführung im Ersatzteilgeschäft zeitlich verschobenen Umsätze erwartet SAF-Holland im vierten Quartal weitgehend zu realisieren. Der Vorstand bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Unter Berücksichtigung der Risiko- und Chancenpotenziale erwartet SAF-Holland weiterhin einen Konzernumsatz zwischen 1.700 Mio. Euro und 1.850 Mio. Euro, eine bereinigte EBIT-Marge von 9 % bis 10 % sowie eine Investitionsquote von bis zu 3 % des Konzernumsatzes. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und der verbesserten Visibilität für das verbleibende Geschäftsjahr sieht der Vorstand den Konzernumsatz derzeit im oberen Drittel der prognostizierten Bandbreite. Mögliche Belastungen aus geopolitischen Unsicherheiten sowie volatilen Energie- und Rohstoffmärkten sollen durch Preismaßnahmen und kontinuierliche Effizienz- und Produktivitätssteigerungen weitgehend kompensiert werden. Alexander Geis, Vorsitzender des Vorstands und Chief Executive Officer der SAF-Holland SE, sagt: „Die Entwicklung im dritten Quartal zeigt, dass sich unsere konsequente Arbeit an Effizienz, Kostenstrukturen und operativer Leistungsfähigkeit auszahlt. Gleichzeitig profitieren wir von unserer breiten regionalen Aufstellung und der Erholung wichtiger Erstausrüstungsmärkte. Die hohe Cash-Generierung stärkt unsere finanzielle Flexibilität und schafft zusätzlichen Handlungsspielraum für die weitere Umsetzung unserer Strategie drive2030. Diese Dynamik stimmt uns zuversichtlich und bestätigt unseren Kurs für das Geschäftsjahr 2026.“
Finanzkennzahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2026
Aufgrund von Rundungen bei Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
Kontakt: Dana Unger VP Investor Relations, Corporate & ESG Communications Tel: +49 6095 301 949
Alexander Pöschl Senior Manager Investor Relations, Corporate & ESG Communications Tel: +49 6095 301 117 alexander.poeschl@safholland.de
Über SAF-Holland Die SAF-Holland SE ist ein international führender Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten für Trailer, Lkw und Busse. Durchschnittlich rund 5.600 engagierte Mitarbeitende weltweit erwirtschafteten im Jahr 2025 einen Umsatz von etwa 1,73 Mrd. Euro. Die Produktpalette umfasst unter anderem Achs- und Federungssysteme für Trailer sowie Sattelkupplungen und Kupplungssysteme für Lkw, Anhänger und Sattelauflieger als auch Brems- und EBS-Systeme. Daneben entwickelt SAF-Holland innovative Produkte zur Erhöhung der Effizienz, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit von Nutzfahrzeugen. Mit den Marken SAF, Holland, Haldex, Assali Stefen, KLL, Neway, Tecma, V.Orlandi und York erreichte der Konzern im Jahr 2025 in den wichtigsten Regionen weltweit starke Marktpositionen unter den Top 3. Auf sechs Kontinenten beliefert SAF-Holland Hersteller im Erstausstattungsmarkt. Im Aftermarket-Geschäft liefert das Unternehmen Ersatzteile an die Servicenetzwerke der Hersteller sowie an den Großhandel und über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte. SAF-Holland SE ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX (ISIN: DE000SAFH001). Weitere Information erhalten Sie unter www.safholland.com.
05.11.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | SAF-Holland SE |
| Hauptstraße 26 | |
| 63856 Bessenbach | |
| Deutschland | |
| Telefon: | +49 6095 301-949 |
| E-Mail: | ir@safholland.de |
| Internet: | www.safholland.com |
| ISIN: | DE000SAFH001 |
| WKN: | SAFH00 |
| Indizes: | SDAX |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX |
| LEI Code: | 222100QJQLUJHWREL058 |
| EQS News ID: | 2428764 |
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