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Q3 2026 Presse- und Quartalsmitteilung GÖPPINGEN, 03. November 2026 Q3 2026: Starke Dynamik im Neugeschäft bei TeamViewer ONE und Enterprise-Großkunden, Trendwende im DEX-Geschäft setzt sich fort, Umsatz-Jahresprognose aufgrund gedämpfter Q4-Aussichten angepasst
Oliver Steil, TeamViewer CEO “Unsere Strategie liefert konkrete Ergebnisse: Seit mehreren Quartalen verzeichnen wir eine starke Dynamik im Neugeschäft mit TeamViewer ONE und DEX, ein deutliches ARR-Wachstum bei unseren Kunden mit dem höchsten ARR und eine Stabilisierung des SMB-Geschäfts. Diese Trends haben sich im dritten Quartal fortgesetzt. Gleichzeitig sind wir noch nicht dort, wo wir sein müssen: Die Konvertierung unserer Pipeline ist weiterhin zu langsam und unsere Kundenbindung zu niedrig. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, unsere Enterprise-Vertriebsorganisation weltweit weiter auszubauen und gezielter aufzustellen. Gleichzeitig belastet dies unsere Aussichten für das vierte Quartal. Die Dynamik in unserem Neugeschäft zeigt jedoch, dass unsere Strategie erfolgreich ist. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, das Wachstum 2027 und darüber hinaus beschleunigen zu können, da Kunden die Digitalisierung und Automatisierung des Arbeitsplatzes zunehmend vorantreiben.“ Mark Banfield, TeamViewer CRO „In unseren Kundengesprächen sehen wir deutlich, dass TeamViewer ONE auf großes Interesse stößt – insbesondere bei großen Unternehmen, die ihre Tool-Landschaft konsolidieren und den Weg hin zu Autonomous Endpoint Management einschlagen wollen. Weniger als ein Jahr nach Markteinführung macht TeamViewer ONE bereits rund 10 % des Enterprise-ARR aus. Dazu beigetragen haben neue Kunden, darunter ein führendes US-amerikanisches Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie, sowie der Umstieg bestehender DEX- und Tensor-Kunden. Das Beispiel AkzoNobel zeigt, welchen konkreten Mehrwert unsere Kunden erzielen: Das Unternehmen nutzt TeamViewer DEX, um den IT-Support für mehr als 25.000 Geräte zu automatisieren und reduzierte dadurch die Zahl der IT-Support-Tickets um mehr als 40 %. Besonders erfreulich entwickelte sich im dritten Quartal unser US-Enterprise-Geschäft. Darauf bauen wir nun auf. Gleichzeitig wurde in jüngsten Gesprächen deutlich, dass die aktuelle Unsicherheit über den US-Bundeshaushalt die Abschlüsse großer Deals im öffentlichen Sektor aus unserer Pipeline verzögern wird. Unser Fokus im Vertrieb ist klar: Wir wollen mehr Vertragsabschlüsse aus unserer Vertriebspipeline erzielen, bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und sowohl die Kundenbindung als auch das Geschäft mit unseren Enterprise-Kunden weiter stärken.“ Michael Wilkens, TeamViewer CFO „Wir verbinden weiterhin ein diszipliniertes Finanzmanagement mit gezielten Investitionen in unsere strategischen Wachstumsprioritäten. Trotz einer schwächeren Umsatzentwicklung haben wir im dritten Quartal eine bereinigte EBITDA-Marge von 42,8% erzielt und liegen damit im Rahmen unserer Prognose für das Gesamtjahr. Der Levered Free Cash Flow stieg gegenüber dem Vorjahr um +29%, was die verbesserte Cash Conversion widerspiegelt. Darüber hinaus haben wir im dritten Quartal erfolgreich mehrere Refinanzierungsmaßnahmen abgeschlossen. Dies zeigt das Vertrauen unserer Finanzierungspartner und Fremdkapitalinvestoren in TeamViewer. Durch die Verlängerung von Laufzeiten, die Diversifizierung unserer Finanzierungsquellen und die vollständige Rückzahlung der Überbrückungsfinanzierung für die 1E-Akquisition haben wir unsere Bilanz weiter gestärkt und unsere finanzielle Flexibilität zur Unterstützung unserer langfristigen Wachstumsstrategie erhöht. Für das Gesamtjahr erwarten wir nun ein Umsatzwachstum von -2% bis -1% cc ggü. VJ. Darin spiegeln sich gedämpftere Aussichten für Q4 2026 wider. Wir bestätigen unsere Prognose einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 %. Unser Fokus bleibt auf der Stärkung der Kundenbindung, kontinuierlichen Investitionen in unsere strategischen Prioritäten, dem weiteren Personalaufbau im Vertrieb sowie im Bereich Forschung und Entwicklung, wo wir bereits erste positive Effekte sehen, sowie dem weiteren Abbau unserer Verschuldung.” Q3 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
Unternehmensentwicklung Plattformstrategie liefert zunehmend konkrete Erfolge im Vertrieb und bei Kunden Das dritte Quartal lieferte weitere Belege dafür, dass die zu Jahresbeginn aufgelegte Plattformstrategie zunehmend auch im Vertrieb greift. Dies zeigt sich bereits in der stärkeren Ausrichtung auf Großkunden und der schnellen Skalierung von TeamViewer ONE. TeamViewer ONE und DEX verzeichneten ein starkes Wachstum im Neugeschäft gegenüber dem Vorjahr, getragen von bedeutenden Neukundengewinnen und dem Ausbau bestehender Beziehungen zu großen Enterprise-Kunden. Gleichzeitig setzte sich die Stabilisierung im SMB-Geschäft fort. Weitere Produktinnovationen ermöglichen es Kunden inzwischen, KI nicht nur für Handlungsempfehlungen, sondern zunehmend auch für die automatisierte Behebung von IT-Problemen einzusetzen. AkzoNobel liefert ein konkretes Beispiel dafür, welchen messbaren Mehrwert automatisierte Fehlerbehebung auch im großen Maßstab schaffen kann. Diese Funktionen und ihren Mehrwert einem größeren Teil unserer Kundenbasis zugänglich zu machen, bleibt eine zentrale strategische Priorität, um das Upselling zu stärken und die Kundenbindung zu verbessern. Um diesen kommerziellen Fokus weiter zu stärken, ist Peter Ruchatz als Chief Marketing Officer zu TeamViewer gekommen. Er hat das klare Mandat, die Plattformstrategie des Unternehmens in anhaltendes kommerzielles Momentum zu übersetzen. Strategische Partnerschaften sind ein weiterer Hebel, um diese Strategie voranzutreiben. Nachdem TeamViewer-Lösungen in die Angebotsliste von ServiceNow aufgenommen wurden, arbeiten beide Unternehmen eng an einer gemeinsamen Produkt-Roadmap mit Fokus auf agentenbasierte und autonome IT-Workflows. Damit kommt TeamViewer dem Ziel des Autonomous Endpoint Management weiter näher. Weitere Stabilisierung im SMB-Geschäft, Stärkung der Kundenbindung im Enterprise-Segment im Fokus Das SMB-Geschäft stabilisierte sich im dritten Quartal weiter. Der ARR-Rückgang im Quartalsvergleich verlangsamte sich bereits das zweite Quartal in Folge. Im Enterprise-Geschäft lag das Neugeschäft über dem Vorjahresniveau, und das oberste Enterprise-Segment wuchs weiter. Allerdings dämpften eine höhere Kundenabwanderung und eine schwächere Upselling-Dynamik die Kundenbindung insgesamt. Gleichzeitig gibt es ermutigende Signale durch erneute Upselling-Aktivitäten unter Großkunden, die im vergangenen Jahr von größeren Volumenreduzierungen betroffen waren. Die Enterprise-Organisation weiter auszubauen und die Verbreitung der Plattform in EMEA voranzutreiben bleibt eine wichtige Priorität, um Geschäftsabschlüsse zu beschleunigen und somit das volle Potenzial auszuschöpfen. Den Mehrwert für Bestandskunden weiter zu steigern und daraus ein breiteres Wachstum innerhalb der bestehenden Kundenbasis zu erzielen, bleibt eine zentrale operative Priorität. TeamViewer ONE verzeichnet starkes Wachstum Das Neugeschäft mit TeamViewer ONE und DEX hat sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr versechsfacht[2]. TeamViewer ONE steht inzwischen für rund 10 % des Enterprise-ARR – nachdem der Anteil vor neun Monaten noch nahezu bei null lag. Treiber waren der Umstieg bestehender DEX- und Tensor-Kunden sowie die Einführung der Plattform bei Neukunden. Mit 208 Enterprise-Kunden, die TeamViewer ONE nutzen – rund 4 % aller Enterprise-Kunden –, trägt die Plattform bereits einen bedeutenden Teil zum Enterprise-ARR bei. Dies unterstreicht die starke Nachfrage bei größeren, umsatzstarken Kunden und das erhebliche Potenzial für weiteres Wachstum. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit großen strategischen Kunden. Dazu zählt ein neuer Enterprise-Kunde für TeamViewer ONE aus der US-amerikanischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie. Der ARR im obersten Enterprise-Segment mit mehr als 200.000 EUR ARR wuchs um +13% cc ggü. VJ. Dies zeigt, dass TeamViewer weiterhin erfolgreich strategisch wichtige Großkunden gewinnt und bestehende Kundenbeziehungen ausbaut. KI-Entwicklung: Von intelligenter Unterstützung zu kontrollierter, automatisierter Fehlerbehebung TeamViewer hat mit Tia Troubleshooting, Automations und dem Resolution Center neue Funktionen eingeführt, die den KI-basierten IT-Support von reinen Handlungsempfehlungen hin zu kontrollierten und wiederholbaren automatisierten Fehlerbehebungen weiterentwickeln. Die neuen Funktionen unterstützen IT-Teams dabei, Probleme zu analysieren, von Experten freigegebene Maßnahmen anzuwenden und bewährte Lösungen für die automatisierte Fehlerbehebung wiederzuverwenden. Gleichzeitig nahm die Nutzung der KI-Funktionen weiter stark zu: Die Anzahl der automatisierten Session Insights stieg im dritten Quartal 2026 um +64% auf 4,6 Millionen. Allein im September wurden 880.000 automatisierte Session Insights erstellt. Anfang November 2026 überschritt die Gesamtzahl bereits die Marke von 5,5 Millionen. AkzoNobel demonstriert automatisierte Fehlerbehebung im großen Maßstab AkzoNobel nutzt TeamViewer DEX, um den IT-Support für mehr als 25.000 Geräte an 995 Standorten weltweit zu automatisieren. Durch die Kombination aus proaktiver Fehlerbehebung, Self-Service-Angeboten für Mitarbeitende und KI-gestützter Skripterstellung konnte das Unternehmen die Zahl der IT-Support-Tickets um mehr als 40 % reduzieren und allein in einem Quartal über 52.000 Minuten Support-Zeit einsparen. Das Beispiel zeigt konkret, wie TeamViewers Technologie Kunden beim Übergang vom reaktiven IT-Support hin zu einer zunehmend automatisierten Fehlerbehebung unterstützt.
Finanz-Highlights
Hohe Profitabilität im dritten Quartal 2026 trotz vorübergehender Wachstumsdämpfer
Als nachlaufender Indikator bildet der Umsatz im dritten Quartal die sich verbessernde Geschäftsdynamik im gesamten Unternehmen noch nicht vollständig ab. Der Umsatz in den ersten neun Monaten 2026 belief sich auf 550,4 Mio. EUR. Auf Pro-forma-Basis entsprach dies einem währungsbereinigten Rückgang um 1,3 % ggü. VJ, während auf IFRS-Basis ein währungsbereinigtes Wachstum von +2,1% ggü. VJ erzielt wurde. Die Profitabilität blieb im dritten Quartal 2026 mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 42,8% im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr. ARR- und Umsatzentwicklung
In Q3 2026 blieb der ARR mit 736,9 Mio. EUR weitgehend stabil (-0,6 % cc ggü. VJ). In der EMEA-Region lag der ARR währungsbereinigt auf Vorjahresniveau. Grund hierfür waren langsamere Geschäftsabschlüsse in der EMEA-Vertriebspipeline. Auch in der Region Americas blieb der ARR währungsbereinigt auf Vorjahresniveau. Das Wachstum ist weiterhin durch einen größeren einmaligen Kundenabwanderungseffekt aus dem ersten Quartal belastet. Der Effekt wird bis nach dem vierten Quartal 2026 einen negativen Einfluss haben und danach aus dem Vorjahresvergleich herausfallen. Die Entwicklung in APAC blieb weitgehend stabil und auf Vorjahresniveau. Der Enterprise-ARR wuchs um +6,7 % cc ggü. VJ. Wachstumstreiber waren insbesondere Neukundengewinne, vor allem in der Region Americas, eine intensivere Nutzung durch Bestandskunden sowie die weitere Stärkung des Go-to-Market-Modells. Die Trendwende im DEX-Geschäft, die auf den Erfolgen der TeamViewer ONE Plattform aufbaut, unterstützt das ARR-Wachstum im obersten Enterprise-Segment (> 200.000 EUR ARR) um +13 % cc ggü. VJ. Das Wachstum lag damit zwei Prozentpunkte über dem zweiten Quartal 2026. Dies unterstreicht die starke Nachfrage nach Lösungen von TeamViewer bei Großunternehmen mit komplexen IT-Infrastrukturen. Die Enterprise-NRR lag im dritten Quartal bei 93 %, gegenüber 94 % im zweiten Quartal 2026 und 97 % im dritten Quartal 2025[3]. Bereinigt um den Netto-Upsell von 9,6 Mio. EUR aus dem SMB- in den Enterprise-Bereich lag die Enterprise-NRR (cc) bei 96% (Q3 2025: 102%3). Die Gesamtzahl der Enterprise-Kunden blieb zum Ende von Q3 2026 mit rund 5.300 stabil. Der SMB-ARR sank um 3,7 % cc ggü. VJ auf 499,3 Mio. EUR, im Einklang mit den internen Erwartungen. Im dritten Quartal 2026 stabilisierte sich die Kundenabwanderung erstmals gegenüber dem Vorquartal. Dies ist ein ermutigendes frühes Zeichen für eine mögliche Trendwende. Die Anzahl der SMB-Kunden belief sich zum Ende von Q3 2026 auf rund 602.000. In Q3 2026 sank der Umsatz um 2,2 % cc ggü. VJ3 auf 184,5 Mio. EUR (Q3 2025: 192,0 Mio. EUR). Wechselkursbewegungen belasteten den ausgewiesenen Umsatz im Quartal mit einem negativen Währungseffekt von 1,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr – hauptsächlich bedingt durch den US-Dollar. Der durchschnittliche EUR/USD -Wechselkurs in Q3 2026 betrug 1,15, verglichen mit 1,17 in Q3 2025. Der SMB-Umsatz sank um 5,4 % cc ggü. VJ3 auf 124,2 Mio. EUR (Q3 2025: 134,1 Mio. EUR). Der Enterprise-Umsatz stieg um +5,5 % cc ggü. VJ3 auf 60,3 Mio. EUR (Q3 2025: 57,9 Mio. EUR). In Q3 2026 blieb der Umsatz in der Region EMEA mit -0,4 % cc ggü. VJ3 weitgehend stabil und erreichte 101,1 Mio. EUR (Q3 2025: 101,5 Mio. EUR). Die Region APAC verzeichnete ein Umsatzwachstum von +1,5 % cc ggü. VJ3 auf 17,7 Mio. EUR (Q3 2025: 18,3 Mio. EUR). Der Umsatz in der Region AMERICAS sank um 5,6 % cc ggü. VJ3 auf 65,7 Mio. EUR (Q3 2025: 72,1 Mio. EUR). Hintergrund waren weiterhin die bereits kommunizierten Abwanderungseffekte, die das DEX-Geschäft vorübergehend belasten. Bereinigtes EBITDA In Q3 2026 belief sich das bereinigte EBITDA auf 78,9 Mio. EUR, was einem Rückgang von 10 % ggü. VJ4 entspricht (Q3 2025: 87,7 Mio. EUR). Die Entwicklung spiegelt vor allem niedrigere Umsätze wider. Durch eine weiterhin konsequente Kostendisziplin wurde der Anstieg der laufenden Gesamtkosten auf +1,3 % ggü. VJ4 begrenzt. Diese beliefen sich auf 105,6 Mio. EUR (Q3 2025: 104,2 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge blieb dadurch mit 42,8 % auf einem hohen Niveau (Q3 2025: 45,7 %). Die im Zusammenhang mit der 1E-Akquisition im EBITDA erfassten wesentlichen Bereinigungen beliefen sich auf 1,2 Mio. EUR, und betrafen laufende Systemintegrationen. Die Umsatzkosten (COGS) stiegen um +10 % ggü. VJ4 auf 16,7 Mio. EUR (Q3 2025: 15,1 Mio. EUR). Dies spiegelt vor allem Investitionen in die Kundenplattform wider, darunter die Vorbereitung auf FedRAMP-Anforderungen, den Ausbau des Angebots von TeamViewer ONE und DEX sowie Initiativen zur Partnerintegration. Die Vertriebskosten stiegen um +8,3 % ggü. VJ[4] auf 32,9 Mio. EUR (Q3 2025: 30,4 Mio. EUR). Der Anstieg reflektiert anhaltende Investitionen zur Stärkung der Neukundengewinnung und zur langfristigen Bindung von Bestandskunden. Der Anteil der Vertriebskosten am Umsatz betrug 18 %4 (Q3 2025: 16 %). Die Marketingkosten sanken um 18 % ggü. VJ4 auf 19,6 Mio. EUR (Q3 2025: 23,9 Mio. EUR). Dies war vor allem auf niedrigere Sponsoring-Aufwendungen nach dem Auslaufen früherer Sponsoring-Verpflichtungen im Zusammenhang mit Manchester United zurückzuführen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen um +14 % ggü. VJ4 auf 24,9 Mio. EUR (Q3 2025: 21,8 Mio. EUR). Dies spiegelt die anhaltenden Investitionen in Produktinnovationen, KI-Funktionen sowie den Ausbau der integrierten Plattform wider. Die F&E-Kosten entsprachen 14 %4 des Umsatzes (Q3 2025: 11 %) und verdeutlichen den starken Fokus des Managements auf die Weiterentwicklung der Produkte. Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken infolge der Kostenkontrollmaßnahmen des Managements und Synergien aus der Post-Merger-Integration (PMI) um 19 % ggü. VJ4 auf 9,1 Mio. EUR (Q3 2025: 11,3 Mio. EUR). Die sonstigen Aufwendungen beliefen sich auf 2,3 Mio. EUR, verglichen mit 1,7 Mio. EUR in Q3 2025. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere geringere positive Effekte aus Derivaten. Bereinigtes Konzernergebnis In Q3 2026 stieg das Konzernergebnis um +26 % ggü. VJ auf 36,0 Mio. EUR (Q3 2025: 28,7 Mio. EUR). Der Anstieg ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich die im Vorjahr angefallenen Verluste aus Währungsumrechnungseffekten eines konzerninternen Darlehens im Zusammenhang mit der 1E-Akquisition im Berichtszeitraum nicht wiederholten. Das bereinigte Konzernergebnis sank um 18% ggü. VJ⁴ auf 43,1 Mio. EUR (Q3 2025: 52,7 Mio. EUR). Der bereinigte Gewinn pro Aktie (unverwässert) ging um 19% ggü. VJ4 auf 0,27 EUR zurück (Q3 2025: 0,34 EUR). Finanzlage In Q3 2026 entwickelte sich der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit positiv und belief sich auf 41,2 Mio. EUR, was einem Anstieg von +21 % ggü. VJ entspricht. Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug -5,1 Mio. EUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten belief sich auf -47,0 Mio. EUR und umfasste hauptsächlich die Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 200,0 Mio. EUR, Einnahmen aus neuen Finanzierungen in Höhe von 165,0 Mio. EUR sowie damit verbundene Zinszahlungen von 9,7 Mio. EUR. Zum Ende von Q3 2026 beliefen sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auf 28,9 Mio. EUR. Der um Effekte aus der 1E-Akquisition bereinigte Levered Free Cash Flow (FCFE) belief sich im dritten Quartal 2026 auf 27,3 Mio. EUR, was einem Anstieg von +29 % ggü. VJ entspricht[5]. Diese Entwicklung ist auf einen höheren Cashflow vor Steuern (+23 % ggü. VJ) infolge von Working-Capital-Effekten zurückzuführen. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende von Q3 2026 auf 819,0 Mio. EUR. Dies entspricht einer Verbesserung um 13,8 Mio. EUR gegenüber dem 30. Juni 2026 (832,8 Mio. EUR). Der Netto-Verschuldungsgrad blieb mit 2,5x (Netto-Finanzverbindlichkeiten/bereinigtes Pro-forma-EBITDA LTM) stabil und steht weiterhin im Einklang mit dem internen Ziel von TeamViewer, bis Ende 2026 einen Verschuldungsgrad von rund 2,3x zu erreichen. Durch den erfolgreichen Abschluss mehrerer Refinanzierungsmaßnahmen hat TeamViewer die Finanzierung für die kommenden Jahre gesichert, das Refinanzierungsrisiko deutlich reduziert und die durchschnittliche Restlaufzeit der Finanzverbindlichkeiten von 2,5 auf 3,4 Jahre verlängert. Zu den wesentlichen Maßnahmen zählten ein Schuldscheindarlehen über 125 Mio. EUR sowie die Erweiterung der revolvierenden Kreditfazilität um 150 Mio. EUR, verbunden mit einer Verlängerung der Laufzeit von 2029 bis 2031. Darüber hinaus zahlte TeamViewer die DCM-Überbrückungsfinanzierung in Höhe von 145 Mio. EUR zurück, zusätzlich zur bereits im ersten Quartal 2026 erfolgten Rückzahlung eines Schuldscheindarlehens über 193 Mio. EUR. Zusammen stärken diese Maßnahmen die finanzielle Flexibilität, verbreitern die Finanzierungsbasis und sichern einen attraktiven durchschnittlichen Zinssatz von rund 4 %. Prognose für das Gesamtjahr 2026 Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet TeamViewer nun ein Umsatzwachstum von -2% bis -1% cc ggü. VJ auf Basis konstanter Wechselkurse, ausgehend von einem Pro-forma-Umsatz von 767,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2025 (zuvor: 0 % bis 3 % ggü. VJ auf Basis konstanter Wechselkurse). Die angepasste Wachstumsprognose berücksichtigt Verzögerungen bei den Abschlüssen großer Enterprise-Deals sowie erneute wirtschaftliche Unsicherheiten in Europa, die das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2026 voraussichtlich belasten werden. Gleichzeitig dürften die positiven Effekte aus dem Ausbau der Enterprise-Vertriebsorganisation in EMEA, die zunehmende Dynamik im US-Enterprise-Geschäft sowie die allgemeine Neugeschäftspipeline das ARR-Wachstum im Jahr 2027 beschleunigen. TeamViewer bestätigt die Prognose einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 % für das Geschäftsjahr 2026.
Während die Umsatzwachstumsprognose für das Gesamtjahr 2026 auf Basis konstanter Währungen erfolgt, wird der tatsächlich ausgewiesene Umsatz voraussichtlich durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Der erwartete gesamte negative Währungseffekt auf die währungsbereinigte Umsatzwachstumsprognose für das Gesamtjahr 2026 beträgt 2,3 Prozentpunkte und ist hauptsächlich auf den US-Dollar zurückzuführen. Dies berücksichtigt die bis zum dritten Quartal 2026 tatsächlich erfassten Währungseffekte, die erwarteten Währungseffekte für das vierte Quartal 2026 auf Basis der Kassakurse vom 30. September 2026 sowie zeitversetzte Währungseffekte infolge des zentralisierten Rechnungsstellungsmodells von TeamViewer. TeamViewer wird im Rahmen der vierteljährlichen Ergebnispräsentation weiterhin Angaben zu den erwarteten Währungseffekten auf das Umsatzwachstum machen. Darüber hinaus wird TeamViewer die zusätzlichen erwarteten Währungseffekte aus der Auflösung historisch abgegrenzter Umsatzerlöse ausweisen, um eine systematische Über- oder Unterschätzung der Auswirkungen von Wechselkursbewegungen auf den ausgewiesenen Umsatz zu vermeiden. Aufgrund des zentralisierten Rechnungsstellungsmodells von TeamViewer und der IFRS-Bilanzierung werden abgegrenzte Umsatzerlöse zum Wechselkurs am Rechnungsdatum erfasst. Dadurch entstehen Währungseffekte, wenn historisch abgegrenzte Umsatzerlöse später als Umsatz ausgewiesen werden.
### Webcast Oliver Steil (CEO), Michael Wilkens (CFO) und Mark Banfield (CRO) werden am 3. November 2026 um 9:00 Uhr MEZ in einer Telefonkonferenz für Analysten und Investoren über die Q3 2026-Ergebnisse sprechen. Der Audio-Webcast kann über https://www.webcast-eqs.com/login/teamviewer-2026-q3 verfolgt werden. Eine Aufzeichnung wird auf der Investor Relations Website unter https://ir.teamviewer.com/de/publikationen/finanzergebnisse verfügbar sein. Die begleitende Präsentation steht dort ebenfalls zum Download bereit. Über TeamViewer TeamViewer (XETRA: TMV) behebt IT-Probleme, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz die Zahl der Endgeräte, Anwendungen und digitalen Agenten rasant wachsen lässt, verschafft TeamViewer Unternehmen wieder die Kontrolle: Die Plattform erkennt in Echtzeit, wenn etwas nicht rund läuft, behebt viele Probleme eigenständig und holt die Expertise von IT-Teams ein, wenn menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. Mit der Plattform TeamViewer ONE vereint das Unternehmen Endpoint Management, Digital Employee Experience (DEX) sowie agentenbasierten Remote Support und treibt so den Wandel hin zum Autonomous Endpoint Management (AEM) voran. Die Plattform baut auf einem einzigartigen Datenschatz auf: Millionen von Problemlösungen erfahrener IT-Experten, die mit KI erfasst und ausgewertet wurden. Auf dieser Grundlage kann sie Probleme selbstständig beheben – und lernt mit jedem gelösten Fall weiter dazu. Mehr als 600.000 Kunden, von mittelständischen Unternehmen bis zu den größten Konzernen der Welt, vertrauen auf TeamViewer, um ihre digitalen und physischen Betriebsabläufe zuverlässig am Laufen zu halten. Weitere Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com. Kontakt Investor Relations Presse Bisera Grubesic Wichtiger Hinweis Bestimmte Aussagen in dieser Meldung können zukunftsgerichtete Aussagen sein. Diese Aussagen basieren auf Annahmen, die zu dem Zeitpunkt, an dem sie getroffen wurden, für angemessen erachtet werden, und unterliegen wesentlichen Risiken und Unsicherheiten, einschließlich derjenigen Risiken und Unsicherheiten, die in den Offenlegungen von TeamViewer beschrieben sind. Sie sollten sich nicht auf zukunftsgerichtete Aussagen als Vorhersagen von künftigen Ereignissen verlassen. TeamViewers tatsächliche Ergebnisse können von den in diesen Mitteilungen enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund mehrerer Faktoren wesentlich und nachteilig abweichen, unter anderem aufgrund von Risiken aus makroökonomischen Entwicklungen, externem Betrug, mangelnder Innovationskraft, unangemessener Datensicherheit und Änderungen im Wettbewerbsniveau. Im Falle neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderweitiger Umstände ist das Unternehmen nicht verpflichtet, und beabsichtigt auch nicht, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren. Alle Zahlen in dieser Mitteilung sind ungeprüft. Prozentuale Veränderungen und Summen, die in Tabellen in diesem Dokument dargestellt werden, werden im Allgemeinen auf Basis ungerundeter Zahlen berechnet. Daher kann es vorkommen, dass sich die in den Tabellen angegebenen nicht genau zu den angegebenen Gesamtsummen addieren lassen und dass die prozentualen Veränderungen nicht die Veränderungen auf Basis gerundeter Zahlen widerspiegeln. Dieses Dokument enthält alternative Leistungsindikatoren (APM), die nicht nach IFRS definiert sind. Die APM (non-IFRS) sind zu den im IFRS-Konzernabschluss enthaltenen Kennzahlen überleitbar und sollten nicht isoliert, sondern nur als vervollständigende Information zur Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage betrachtet werden. TeamViewer ist der Auffassung, dass diese Kennzahlen ein tiefergehendes Verständnis über die Geschäftsentwicklung des Unternehmens vermitteln. TeamViewer hat jeden der folgenden APMs wie folgt definiert:
9M 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS, ungeprüft)
Konzernbilanz Aktiva (IFRS, ungeprüft)
Konzernbilanz Passiva (IFRS, ungeprüft)
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS, ungeprüft)
[1] Die Umsatzwachstumsrate ggü. VJ wird mit dem vergleichbaren Pro-forma-Umsatz von Q3 2025 in Höhe von 192,0 Mio. EUR verglichen. [2] Die Wachstumsrate umfasst TeamViewer ONE Standard, Advanced und Enterprise. [3] Die Vergleichszahlen für Q3 2025 sind pro forma ausgewiesen.
[4] Die Vergleichszahlen für Q3 2025 sind pro forma ausgewiesen. [5] Bereinigt um Effekte aus der 1E‑Akquisition.
03.11.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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