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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Halbjahresbericht
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH bestätigt nach starkem ersten Halbjahr Prognose für 2026 Berlin, 27.08.2026. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und bestätigt nach den ersten sechs Monaten ihre FFO-Prognose für das Gesamtjahr. Nachdem die HOWOGE in den vergangenen Jahren insbesondere durch Akquisitionen gewachsen ist, setzt das landeseigene Unternehmen seinen Fokus auf den eigenen Wohnungsneubau, Investitionen in den Bestand sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Prozesse. Die positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr unterstreicht diesen Kurs. Jörg Kotzenbauer, Geschäftsführer HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: „Das erste Halbjahr zeigt, dass die HOWOGE auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld auf einem soliden Fundament steht. Wir verfolgen unseren Kurs mit Augenmaß und investieren dort, wo wir langfristig einen nachhaltigen Beitrag für Berlin leisten: in unsere Bestände, in neue Wohnungen und in leistungsfähige Strukturen. Unser Ergebnis unterstreicht diese Stabilität und schafft die Voraussetzung dafür, bezahlbares Wohnen in Berlin langfristig zu sichern.“ Wachstum und Portfolioentwicklung Zum 30.06.2026 hält die HOWOGE rund 83.300 Wohnungen, etwa 1.170 Gewerbeeinheiten und rund 19.400 sonstige Einheiten im Eigentum. Die Zahl der Beschäftigten belief sich auf 1.479 Mitarbeitende. Der flächenbasierte Wohnungsleerstand betrug 2,6 Prozent. Ursächlich für diese Quote sind vor allem baubedingte Leerstände infolge von Sanierungsmaßnahmen und Neubauzugängen. Bereinigt um diese Effekte betrug der Leerstand zum Berichtsstichtag lediglich 1,2 Prozent. Die durchschnittliche Bestandsmiete lag mit 7,18 Euro pro Quadratmeter pro Monat weiterhin deutlich unter dem Berliner Marktniveau. Im ersten Halbjahr 2026 stellte die HOWOGE 536 Wohnungen fertig und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Berlin. Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive setzte das Unternehmen seine Bautätigkeit planmäßig fort. Aktuell befinden sich sechs Schulen im Bau. Drei Neubauschulen mit insgesamt 1.864 Schulplätzen wurden im ersten Halbjahr fertiggestellt und an die Bezirke übergeben. Zum Ende des Jahres wird die HOWOGE insgesamt fünf Schulen realisiert haben. So erfolgte bereits im Juli die Fertigstellung der Gemeinschaftsschule Adlershof, die bislang größte Schule der Berliner Schulbauoffensive. Im September wird das Heinrich-Hertz-Gymnasium an den Bezirk Friedrichhain-Kreuzberg übergeben. Wirtschaftliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung verlief im ersten Halbjahr 2026 positiv. Die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung stiegen infolge von Neubaufertigstellungen und Mietwachstum um 2,6 Prozent auf 230,1 Millionen Euro (H1 2025: 224,2 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA erhöhte sich auf 160,8 Millionen Euro (H1 2025: 157,8 Millionen Euro) und lag damit 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Der FFO (Funds from Operations) des Segments Wohnen belief sich unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern auf 106,3 Millionen Euro und entsprach damit dem Niveau der Vorjahresperiode. Im Rahmen der Immobilienbewertung erhöhte sich der Fair Value des Immobilienportfolios um rund 48 Millionen Euro. Zum 30. Juni 2026 belief sich der Gesamtwert des Portfolios einschließlich unbebauter Grundstücke und Schulbauprojekte auf 15,2 Milliarden Euro (FY 2025: 14,9 Milliarden Euro). Der Verschuldungsgrad (Loan-to-Value) im Segment Wohnen lag zum Berichtsstichtag bei rund 31,3 Prozent und damit leicht unter dem Wert zum Jahresende 2025. Solide Finanzierung und bestätigte Bonität Die HOWOGE verfügt unverändert über eine robuste Kapitalstruktur mit einem ausgewogenen Fälligkeitenprofil. Das Emittentenrating der beiden internationalen Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch lag 2025 bei A bzw. AA- jeweils mit stabilem Ausblick. Im ersten Halbjahr 2026 hob Fitch das Rating auf AA+ mit stabilem Ausblick an. S&P hat kürzlich das A Rating bestätigt und nahm eine Hochstufung des Ausblicks auf positiv vor. Damit würdigen beide Agenturen insbesondere die enge Verbindung der HOWOGE zum Land Berlin und bestätigen die starke Bonität des Unternehmens. Mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) unterzeichnete die HOWOGE im ersten Halbjahr einen unbesicherten Kreditrahmen über 500 Millionen Euro. Die Finanzierung ermöglicht den Neubau von rund 3.200 Wohnungen bis 2029 in mehreren Berliner Bezirken. Mindestens die Hälfte der Wohnungen entsteht im geförderten Wohnungsbau. Es handelt sich um die größte Finanzierung der Europäischen Investitionsbank für Wohnungsinvestitionen in Deutschland innerhalb der vergangenen zehn Jahre. Nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr bestätigt die HOWOGE ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Für das Gesamtjahr wird weiterhin ein FFO zwischen 180 und 200 Millionen Euro erwartet.
Über die HOWOGE Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der landeseigenen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 83.300 Wohnungen (Stand: 30.06.2026) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau Mittel - bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
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27.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung |
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