LafargeHolcim hat eine Vereinbarung über die Übernahme von Fermacell von James Hardie Industries plc unterzeichnet. Fermacell ist ein europaweit etablierter Anbieter nachhaltiger Wand- und Bodenlösungen mit einem für 2026 erwarteten Umsatz von rund EUR 430 Millionen. Das Unternehmen ist führend im Bereich hochleistungsfähiger Gipsfaser- sowie zementgebundener Platten und setzt auf nachhaltige Premium-Marken wie fermacell® und Aestuver®.
Fermacell mit Hauptsitz in Düsseldorf (DEU) beschäftigt mehr als 1 000 Mitarbeitende und ist mit sechs hochmodernen Produktionsstandorten in 13 der attraktivsten Märkte Europas präsent. Mit der Übernahme baut LafargeHolcim sein Angebot an Wandlösungen, Bodenbelägen und Brandschutzlösungen in Europa weiter aus.
Miljan Gutovic, LafargeHolcim CEO: «Diese strategische Übernahme ist ein weiterer Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und beschleunigt den Ausbau unseres wertschöpfungsstarken Bereichs Building Solutions im Einklang mit unserer Strategie ‹NextGen Growth 2030›. fermacell® und Aestuver® ergänzen Holcims bestehende Premium-Marken Ytong, Silka, Hebel und Multipor – und erweitern unser Lösungsangebot für integrierte Bausysteme und für modulares Bauen. Ich freue mich, die talentierten Mitarbeitenden von Fermacell in unserem Team zu begrüssen.»
Der Transaktionswert von EUR 840 Millionen entspricht einem impliziten Pro-forma-EBITDA-Multiple für 2027 von 9,5x bzw. 7,6x nach Synergien in Höhe von rund EUR 22 Millionen im dritten Jahr. Es wird erwartet, dass sich die Übernahme bereits im ersten Jahr positiv auf den Gewinn pro Aktie (EPS) auswirken wird.
Die Transaktion steht im Einklang mit dem Bekenntnis von LafargeHolcim zu Finanzdisziplin und einer wachstumsorientierten Kapitalallokation. Sie erfolgt vorbehaltlich der üblichen Bedingungen und behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen.