Ad-hoc-Mitteilung
Gemäss Art. 53 KR
Glarus, 13. August 2026 – Die Glarner Kantonalbank erzielt im ersten Halbjahr 2026 ein starkes Ergebnis. Der Betriebsertrag erhöht sich gegenüber der Vorjahresperiode um 11,2 Prozent auf 52,6 Mio. Franken, während der Reingewinn um 40,2 Prozent auf 13,2 Mio. Franken zulegt.
Die Glarner Kantonalbank schliesst das erste Halbjahr 2026 erfolgreich ab. Sowohl das Zinsergebnis konnte verbessert als auch das Kommissionsgeschäft weiter ausgebaut werden. Mit dem Halbjahresergebnis 2026 wurde das Resultat des bereits guten zweiten Halbjahrs 2025 nochmals übertroffen. Zudem gelang im Juni die erfolgreiche Platzierung einer neuen Tier-2-Anleihe. Sven Wiederkehr, CEO der Glarner Kantonalbank , zeigt sich zufrieden: «Das erste Halbjahr war geprägt von den Turbulenzen am Persischen Golf und der damit verbundenen Unsicherheit bezüglich Inflationserwartung und Zinsen. Umso erfreulicher ist die gute Entwicklung unseres Geschäfts und das entgegengebrachte Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden.»
Starkes operatives Ergebnis
Im Zinsengeschäft kann die Glarner Kantonalbank einen Bruttoerfolg von 38,1 Mio. Franken erzielen, was im Vergleich zum Vorjahr eine erfreuliche Zunahme von 21,0 Prozent bedeutet. Der Zins- und Diskontertrag geht auf 50,4 Mio. Franken (–10,8 %) zurück, steht aber einem markant tieferen Zinsaufwand von 25,1 Mio. Franken (–33,5 %) gegenüber. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultiert ein Gesamtertrag von 9,4 Mio. Franken, was einer Steigerung von 5,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Treiber hierfür waren das erfolgreiche Anlagegeschäft und die Erträge aus dem Credit Servicing Angebot von bitubi. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft liegt insbesondere aufgrund tieferer Devisenerträge 23,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang beim übrigen ordentlichen Ertrag steht unter anderem im Zusammenhang mit Verbuchungen rund ums ESAF 2025 Glarnerland+.
Insgesamt resultiert ein Betriebsertrag von 52,6 Mio. Franken (+11,2 %) und ein Geschäftserfolg von 16,1 Mio. Franken (+43,0 %). Den Reserven für allgemeine Bankrisiken werden 0,25 Mio. Franken zugeführt, womit die Eigenmittel weiter gestärkt werden.
Kostenmanagement bleibt zentral
Der Geschäftsaufwand steigt im ersten Halbjahr um 5,6 Prozent auf 34,6 Mio. Franken. Der Personalaufwand nimmt aufgrund tieferer durchschnittlicher Vakanzen und erhöhten Abgrenzungen für variable Entschädigungen um 7,4 Prozent auf 21,5 Mio. Franken zu. Der Sachaufwand erhöht sich um 2,8 Prozent auf 13,0 Mio. Franken, ausschlaggebend hierfür ist eine höhere Abgrenzung für die Abgeltung der Staatsgarantie. Ohne diese wäre der Sachaufwand auf dem Niveau des Vorjahrs ausgefallen.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen sinken gegenüber der Vorjahresperiode um 1,4 Mio. Franken (–42,6 %). Im ersten Halbjahr 2025 fiel ein Einmaleffekt an.
Bilanzsumme bleibt stabil
Die Bilanzsumme der Glarner Kantonalbank steigt im ersten Halbjahr um 73,5 Mio. Franken und beträgt per 30. Juni 2026 9,2 Mrd. Franken. Im Hypothekargeschäft kann die Bank eine Zunahme von 112,5 Mio. Franken (+1,8 %) verbuchen. Die Liquiditätslage bleibt mit flüssigen Mitteln in der Höhe von 1,5 Mrd. Franken hervorragend. Auf der Passivseite steigen sowohl die Verpflichtungen gegenüber Banken um 258,0 Mio. Franken (+33,2 %) als auch die Anleihen und Pfandbriefdarlehen um 30,3 Mio. Franken (+1,0 %).
Am 23. Juni 2026 kündigte die Glarner Kantonalbank ihre ausstehende Tier-2-Anleihe von 150 Mio. Franken vorzeitig. Zudem wurde am 2. Juni 2026 (mit Auszahlung am 2. Juli 2026) erfolgreich eine neue Tier-2-Anleihe von 125 Mio. Franken platziert. Aufgrund hinfälliger Anrechenbarkeit der gekündigten Anleihe reduzierte sich die Gesamtkapitalquote im Zeitraum vom 23. Juni 2026 bis 2. Juli 2026 und betrug deshalb per 30. Juni 2026 14,6 Prozent.
Detailinformationen zum Halbjahresabschluss 2026 sind unter glkb.ch/halbjahresbericht publiziert.
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