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paragon GmbH & Co. KGaA
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Vorläufige Zahlen von paragon für 2025 zeigen starke Ergebnissteigerung trotz Umsatzrückgang
Delbrück, 23. Juli 2026 – paragon [ISIN DE0005558696] gibt vorläufige Zahlen für das Jahr 2025 bekannt. Zwar ist der Umsatz im vergangenen Jahr auf 110,9 Mio. € zurückgegangen, doch gleichzeitig konnte durch die durchgeführten Maßnahmen und Kostendisziplin das EBITDA um 0,6 Mio. € auf 14,9 Mio. € gesteigert werden. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 13,4% (Vj. 10,4%). Das Konzernergebnis ist nunmehr positiv. Der ostwestfälische Autozulieferer will im laufenden Jahr die Umsätze auf dem Niveau 110 bis 115 Mio. € halten und eine EBITDA-Marge von 13% erzielen. Neue Aufträge werden erst in 2027/2028 spürbar zum Umsatz beitragen. Endgültige Zahlen werden nach Abschluss der Prüfungshandlungen der Wirtschaftsprüfer veröffentlicht. Die Abrufe der Kunden von paragon verblieben im vergangenen Jahr auf niedrigem Niveau und gingen wegen der Absatzschwierigkeiten der Autohersteller in China, dem US-Zoll-Thema und dem durch die EU-Regeln für den Cyberschutz erzwungenen Stopp einiger Fahrzeugplattformen teilweise weiter zurück. Das konnten neue Aufträge noch nicht kompensieren. Das neue Geschäftsfeld “Consumer Products” hat aus vielen Gründen noch nicht gezündet. Die durch die Autohersteller prognostizierte Besserung in der zweiten Jahreshälfte 2025 blieb aus. Das Geschäft mit Porsche und chinesischen Kunden belebte sich zwar, doch konnte das insgesamt geringere Abrufniveau der restlichen Kunden nicht ausgleichen. Bei den TOP3-Kunden machten sich besonders die schlechten Verkaufszahlen in China bemerkbar. Der Auftragseingang im vergangenen Jahr erreichte mit 215 Mio. € über die Laufzeit eine rekordverdächtige Höhe. 2024 waren es noch ca. 200 Mio. €. Klaus Dieter Frers, Gründer und CEO von paragon: „Auch wenn wir uns der weltweiten Nachfrageschwäche nach höherwertigen Fahrzeugen also nicht entziehen konnten, so hat das nichts mit unseren mittelfristigen Geschäftsaussichten zu tun. Unsere Zukunft ist von den Aufträgen und Auftragserwartungen her als sehr ermutigend zu bezeichnen.“ paragon arbeitet konstant an neuen Produkten, neuen Kunden und weiteren Absatzregionen, um Umsätze und Ergebnisse zu steigern. Frers weiter: „Besonders hervorzuheben ist dabei unser Plasma-Filter DustProtect; hier haben wir schon unseren fünften Auftrag bekommen, zuletzt auf Basis der nunmehr verfügbaren zweiten Generation, die beliebig skalierbar und plattform- und herstellerübergreifend applizierbar ist. Fahrzeughersteller in Europa, China, USA, Kanada und Mexiko nutzen diese Spitzentechnologie in Fahrzeugen der Kompaktklasse über Vans bis hin zur Oberklasse.“ Zu den weiteren Wachstumsprodukten zählen auch hochwertigen Klapptische, die in unterschiedlichen Versionen weltweit – auch in chinesischen Fahrzeugen - zum Einsatz kommen und zu einem bedeutenden Umsatzfaktor werden. Der Umsatz von paragon ist zwar im Berichtszeitraum von 136,2 Mio. € auf 110,9 Mio. € um 18,6% zurückgegangen; berücksichtigt man die Umsatzabgabe des Starterbatteriegeschäfts (2,4 Mio. € wurden noch in 2024 erzielt), so beträgt der allein durch das geringere Abrufniveau bzw. das Auslaufen von Fahrzeugplattformen verursachte Umsatzrückgang 22,9 Mio. € oder 16,8%. Durch die laufenden Effizienzsteigerungsprogramme und striktes Kostenmanagement konnte die EBITDA-Quote mit 13,4% (Vorjahr 10,4%) sogar deutlich verbessert werden. Das EBITDA entwickelte sich von 14,2 Mio. € in 2024 auf 14,9 Mio. € im Berichtsjahr. Parallel stieg das EBIT von 3,3 Mio. € (2024) auf 5,2 Mio. € (2025) - eine Steigerung um 58,3%! Die EBIT-Marge verbesserte sich von 2,4% im Vorjahr auf 4,7% in 2025. Das machte sich auch im Konzernergebnis bemerkbar, das um 7,9 Mio. € zum Vorjahr auf nunmehr positive 1,2 Mio. € anstieg. Frers: „Auf diese Ergebnisse inmitten einer Absatzschwäche der Branche sind wir sehr stolz! Schritt für Schritt stärken wir unsere Finanzkraft“. Zu den Maßnahmen der Stärkung der Finanzkraft gehört auch die Erweiterung der finanziellen Spielräume. Der Geschäftsführung liegt eine schriftliche Finanzierungszusage über einen zweistelligen Millionenbetrag vor und erwartet den Geldfluss in Kürze. Bei der Beurteilung der Ergebnisse des Berichtsjahres muss berücksichtigt werden, dass ein Vergleich mit früheren Zahlen nicht bzw. nicht mehr einfach möglich ist. Im Zuge der Aufstellung des Geschäftsberichts für das Wirtschaftsjahr 2025 mussten regulatorische Änderungen hinsichtlich der Buchung immaterieller Vermögensgegenstände vorgenommen werden. Die Geschäftsführung von paragon erwartet im Bereich Automotive aufgrund der weiterhin verhaltenen Abrufe der Kunden für 2026 einen Umsatz in einer Spanne von 110 bis 115 Mio. €, was in etwa dem Umsatz des Jahres 2025 entsprechen würde. Die EBITDA-Marge soll unter Berücksichtigung der berichteten Änderungen in der Buchführung bei 13% liegen. Hier wirken die o.g. Anpassungen nach, so dass wie schon erwähnt ein direkter Vergleich mit den Ergebniszahlen der Jahre 2024 und davor nicht möglich ist. Die Verzögerung der Veröffentlichung des testierten Abschlusses für 2025 ist neben den erwähnten Gesprächen bzgl. einer Finanzierung vor allem im Zusammentreffen diverser externer Sachverhalte begründet. Der Wechsel auf einen neuen Wirtschaftsprüfer der Big4 bedeutete einen erheblich erhöhten Prüfungsaufwand, der die ursprüngliche Zeitplanung überforderte. Der Wirtschaftsprüfer musste sich erst mit dem Geschäftsmodell des Technologieunternehmens paragon vertraut machen, das sich von anderen Autozulieferern deutlich unterscheidet. Die oben erwähnte Änderung der Buchungssystematik auch für das Vorjahr war für das Finanzwesen extrem zeitaufwändig, weil sämtliche Entwicklungsprojekte entsprechend analysiert und umgebucht werden mussten. Die Einführung einer neuen Software AG in der Buchhaltung und der beabsichtigte Wechsel vom Prime Standard in das Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse spielten dabei ebenfalls mit herein. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Wirtschaftsprüfer seine Prüfungshandlungen einschließlich Berichtskritik in wenigen Wochen beendet und der Geschäftsbericht 2025 nunmehr am 26.08.2026 veröffentlicht werden kann. Seit über 25 Jahren ist paragon am Prime-Standard der Frankfurter Börse gelistet. Allerdings ist die Geschäftsführung von paragon der Auffassung, dass dieser Handelsplatz nicht mehr der richtige für ein Unternehmen der Größe von paragon ist. Angesichts der hohen Kosten für Administration und Regulatorik wird ein Segmentwechsel in Scale, dem Börsensegment für wachstumsorientierte kleine und mittlere Unternehmen der Frankfurter Wertpapierbörse, betrieben. Die Öffentlichkeit wurde per Ad hoc-Mitteilung darüber am 22. April 2026 informiert. Die Geschäftsführung rechnet damit, dass der Segmentwechsel nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts vollzogen werden kann. Über die paragon GmbH & Co. KGaA Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Im schnell wachsenden automobilen Markt für Batteriesysteme liefert paragon mit dem Geschäftsbereich Power Batteriemanagement-Systeme und Antriebsbatterien. Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl (Thüringen), Landsberg am Lech und Nürnberg (Bayern), St. Georgen (Baden-Württemberg), Limbach (Saarland) sowie in Kunshan (China), Detroit (USA), Bengaluru (Indien) und Oroslavje (Kroatien). Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter www.paragon.ag. Ansprechpartner Kapitalmarkt Ansprechpartner Presse paragon GmbH & Co. KGaA paragon GmbH & Co. KGaA Klaus Dieter Frers Brigitte Frers Bösendamm 11 Bösendamm 11 D-33129 Delbrück D-33129 Delbrück Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-100 Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-142 Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-102 Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-102 E-Mail: investor@paragon.ag E-Mail: info@paragon.ag
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2370754 23.07.2026 CET/CEST