KAP AG
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KAP AG: HAUPTVERSAMMLUNG STIMMT ALLEN BESCHLUSSVORLAGEN MIT DEUTLICHER MEHRHEIT ZU
10.07.2026 / 15:00 CET/CEST
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KAP AG: HAUPTVERSAMMLUNG STIMMT ALLEN BESCHLUSSVORLAGEN MIT DEUTLICHER MEHRHEIT ZU
Fulda, 10. Juli 2026 – Die Aktionärinnen und Aktionäre der KAP AG („KAP“), eine börsennotierte, mittelständische Industrieholding (ISIN DE0006208408), haben heute im Rahmen der 40. ordentlichen Hauptversammlung in Fulda allen Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Insgesamt waren rund 80 % des Grundkapitals auf der als Präsenzveranstaltung durchgeführten Hauptversammlung vertreten. Im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptversammlung standen die Ausführungen des Vorstands zum laufenden Restrukturierungsprogramm.
Ralph Rumberg, CEO/CRO der KAP AG: „Die operative Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 hat gezeigt, dass tiefgreifende Veränderungen erforderlich sind. Mit der abgeschlossenen Refinanzierung haben wir die finanzielle Basis geschaffen. Jetzt geht es darum, das umfassende Restrukturierungsprogramm konsequent umzusetzen. Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit und operative Rentabilität des KAP-Konzerns Schritt für Schritt stärken: durch klare Prioritäten im Vertrieb, mit konsequenten Kapazitätsanpassungen und schlanke Strukturen in der Holding und in den Segmenten.“ In seiner Rede führte er das Restrukturierungsprogramm weiter aus, welches den gesamten KAP-Konzern mit seinen drei Segmenten umfasst. Bis zum Geschäftsjahr 2028 soll ein Ergebniseffekt von insgesamt 15 bis 18 Mio. EUR erzielt werden.
Vertriebsoffensive soll Marktpositionen in den Segmenten stärken
Mit gezielten Vertriebsmaßnahmen stärkt KAP die Marktpositionen in allen drei Segmenten. Im Fokus steht die Gewinnung neuer Kunden durch die Übertragung bewährter Lösungen auf neue Abnehmer sowie die Erschließung neuer Regionen und Produktfelder. Am US-Standort Jasper des Segments surface technologies hat KAP externe Vertriebsexperten mit einem etablierten Netzwerk im US-amerikanischen Automotive-Umfeld beauftragt und das dortige Vertriebsteam damit vorübergehend verstärkt. Ergänzt wird das Programm durch Maßnahmen zur Produktportfolio-Optimierung.
Kapazitäten: Konsequente Entscheidungen dort, wo sie nötig sind
Im Segment surface technologies hat die Schließung des Werks in Leisnig zum 31. Dezember 2025 sowie weitere Maßnahmen zur Anpassung der Kapazitäten und Kostenstrukturen bereits zu einem spürbaren Rückgang des Personalaufwands geführt. Im Segment engineered products wird der Standort Hessisch Lichtenau in 2027 geschlossen und die vorhandenen Aufträge von den Standorten Indien, China und Tschechien übernommen. Am Standort China hat KAP bis Mitte Mai 2026 eine Produktionslinie vollständig überarbeitet, der Serienhochlauf findet aktuell statt. Damit werden die Produktionskapazitäten an wettbewerbsfähigen Standorten gebündelt und vorhandene Ressourcen effizienter genutzt.
Werkseffizienz und Holdingstruktur: Kosten senken, Strukturen vereinfachen
Parallel zu den Kapazitätsanpassungen treibt KAP die Verbesserung der Werkseffizienz in allen Segmenten voran – mit besonderem Fokus auf die Senkung von Prozesskosten, Durchlaufzeiten und Ausschussquoten im Segment surface technologies. Gleichzeitig wird die bislang doppelstufige Holdingstruktur in den Segmenten surface technologies und engineered products aufgelöst. Kaufmännische Funktionen werden in der KAP AG zusammengeführt, operative Funktionen in den Werksstrukturen gebündelt. Das vereinfacht Abläufe, klärt Verantwortlichkeiten und schafft eine effizientere Grundlage für die künftige Unternehmenssteuerung.
Prognose für das Geschäftsjahr 2026 konkretisiert
Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt der Vorstand die Prognose, Umsatzerlöse zwischen 230,0 Mio. EUR und 250,0 Mio. EUR sowie ein normalisiertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen („normalisiertes EBITDA“) zwischen 19 Mio. EUR und 23 Mio. EUR. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage und der damit einhergehenden gestiegenen Energiekosten sowie negativer Währungseffekte werden sowohl Umsatzerlöse als auch normalisiertes EBITDA am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite erwartet.
Deutliche Mehrheiten zu den einzelnen Beschlussvorschlägen
Die Hauptversammlung stimmte der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat mit deutlicher Mehrheit zu. Zudem beschlossen die Aktionärinnen und Aktionäre, die Forvis Mazars GmbH & Co. KG zum Prüfer für den Einzel- und Konzernabschluss sowie – sofern erforderlich – zum Nachhaltigkeitsprüfer für das Geschäftsjahr 2026 zu bestellen. Die Hauptversammlung billigte darüber hinaus den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025, das weiterentwickelte Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder sowie die angepasste Aufsichtsratsvergütung gemäß § 13 Abs. 1 der Satzung. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten sind unter https://www.kap.de/investor-relations/hauptversammlung veröffentlicht.
Kontakt:
KAP AG
Kai Knitter
Head of Investor Relations & Corporate Communications
investorrelations@kap.de
+49 661 103 327
Über die KAP AG
Die KAP AG ist eine börsennotierte Industrieholding im gehobenen Mittelstand und konzentriert sich dabei aktuell auf drei Kernsegmente: flexible films, engineered products und surface technologies. Derzeit ist KAP mit 18 Standorten und rund 1.550 Mitarbeitern in zehn Ländern präsent. Mit einem aktiven Beteiligungsmanagement konzentriert sich KAP darauf, das bestehende Portfolio kontinuierlich zu optimieren und Wertsteigerungen zu schaffen. Dabei bleiben die individuellen Stärken und Identitäten der erfolgreich am Markt agierenden Unternehmen gewahrt. Die Aktien der KAP AG notieren im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard, ISIN DE0006208408).
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